Passive Sicherheit

Fakultät

Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)

Version

Version 1 vom 25.11.2025.

Modulkennung

11M0668

Niveaustufe

Master

Unterrichtssprache

Deutsch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

nur Sommersemester

Dauer des Moduls

1 Semester

 

 

Kurzbeschreibung

Die Europäische Union hat im Weißbuch Verkehr ehrgeizige Ziele für eine weitere Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr formuliert. Diese Ziele sind nur dann zu erreichen, wenn neben einer verbesserten Ausbildung der Verkehrsteilnehmer und einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur auch die aktive und passive Sicherheit der Fahrzeuge weiter verbessert wird. Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, die Unterschiede zwischen aktiver und passiver Sicherheit zu erläutern und kennen die Historie der passiven Sicherheit. Außerdem kennen sie die wichtigsten Anforderungen an Fahrzeuge und können einfache Systeme auslegen und prüfen.

Lehr-Lerninhalte

  1. Einführung (aktive und passive Sicherheit)
  2. Historie
  3. Physik des Zusammenpralls
  4. Unfallforschung
  5. Biomechanik, Dummys und Schutzkriterien
  6. Frontalaufprall
  7. Seitenaufprall
  8. weitere Crashszenarien
  9. Versuchstechnik

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
30VorlesungPräsenz-
15Labor-AktivitätPräsenz-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
45Veranstaltungsvor- und -nachbereitung-
30Prüfungsvorbereitung-
30Arbeit in Kleingruppen-
Benotete Prüfungsleistung
  • mündliche Prüfung
Unbenotete Prüfungsleistung
  • experimentelle Arbeit
Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Benotete Prüfungsleistung:

  • Mündliche Prüfung: siehe jeweils gültigen Allgemeinen Teil der Prüfungsordnung

Unbenotete Prüfungsleistung:

  • Experimentelle Arbeit: Experiment: insgesamt ca. 3 Versuche

Empfohlene Vorkenntnisse

Gute Kenntnisse der Mechanik.

Grundlagen Fahrzeugtechnik.

Wissensverbreiterung

Die Studierenden der Hochschule Osnabrück, die dieses Modul erfolgreich studiert haben,

  • kennen die historische Entwicklung der passiven Sicherheit und können die Unterschiede zwischen aktiver und passiver Sicherheit nennen.
  • kennen verschiedene Methoden der Unfallforschung und können exemplarisch Ergebnisse nennen.
  • kennen verschiedene bei Crashversuchen eingesetzte Prüfkörper (Dummies) und können Unterschiede benennen.
  • kennen verschiedene Prüfanforderungen bei Crashlastfällen.
  • haben einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungsrichtungen und -methoden und ihre Grenzen.

Wissensvertiefung

Die Studierenden der Hochschule Osnabrück, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, haben ein vertieftes Wissen der physikalischen Grundlagen zur Auslegung von Fahrzeugen und Komponenentern bei Crashlastfällen.

Wissensverständnis

Die Studierenden der Hochschule Osnabrück, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind in der Lage 

  • Sicherheitskonzepte verschiedener Fahrzeuge zu beschreiben und vergleichend zu bewerten.
  • Problemstellungen zu analysieren und die Anforderungen in einem Lastenheft zu dokumentieren.
  • Crashversuche im Modellmaßstab zu planen, durchzuführen und auszuwerten.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden der Hochschule Osnabrück, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind in der Lage

  • eigenständig kleine Fahrzeugkomponenten unter Berücksichtigung von Lastenheftvorgaben zu entwickeln und die Eigenschaften zu bewerten.
  • die Fertigung von Probekörpern zu planen und zu überwachen.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden der Hochschule Osnabrück, die dieses Modul erfolgreich studiert haben,

  • gehen mit komplexen Themen der passiven Sicherheit sachkundig um.
  • entwickeln und diskutieren Lösungen zu gegebenen Problemstellungen in kleinen Gruppen.
  • planen Versuche eigenständig.
  • kommunizieren mit erfahreneren Kollegen und Spezialisten auf professionellem Niveau.

Literatur

Kramer, F., Passive Sicherheit von Kraftfahrzeugen, Vieweg + Teubner, Wiesbaden, 2009

Kramer, F. (Hrsg.), Franz, U., Lorenz, B. Remfrey, J. Schöneburg, R., Integrale Sicherheit von Kraftfahrzeugen, Springer Vieweg, Wiesbaden, 2013 ATZ (Automobiltechnische Zeitschrift)

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Informatik
    • Informatik M.Sc. (01.09.2025)

  • Fahrzeugtechnik (Master)
    • Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)

    Modulpromotor*in
    • Bahlmann, Norbert
    Lehrende
    • Bahlmann, Norbert